In unserem Getreidemühle Test werden beliebte Getreidemühle auf Kopf und Fuß getestet. Des Weiteren geben wir hilfreiche Infos zu Getreidemühlen, deren Anwendung und deren Funktionsweise.

Allgemeines zur Getreidemühle

Getreide selbst zu mahlen wird immer beliebter. Das angestiegene Gesundheitsbewusstsein ist der Grund dafür. Die Vorzüge von frisch gemahlenem Mehl sind allseits bekannt. Das Mehl ist gesünder und schmeckt besser. Getreidemühlen sind kleine Küchenhelfer, die sehr gut für die geeignet sind, welche höchste Ansprüche ans Mehl stellen. Für Hobbybäcker und all diejenigen, die wissen wollen was genau in ihrem Mehl ist, ist eine Getreidemühle genau die richtige Wahl.
Im Vergleich zum handelsüblichen Mehl enthält das selbst gemahlene Mehl noch seine wertvollen Bestandteile wie zum Beispiel Vitamine, Mineralien, Eiweiße und Aromen. Früher wurde ausschließlich Mehl selber gemahlen. Mit einer Getreidemühle holen Sie sich das Geschmackserlebnis von einst zurück.
Mehl selber mahlen, lohnt es sich?
Frisch selbst gemahlenes Mehl enthält noch seine besten Bestandteile. Vitamine, Mineralstoffe, Eiweißbausteine und Fettsäuren sind seine unentbehrlichen Nährstoffe. Für viele Körperfunktionen sind Vitamine und Mineralstoffe sehr wichtig. Sie regulieren die Nerventätigkeit, Muskelfunktionen und den Stoffwechsel. Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate versorgen unseren Körper mit der notwendigen Energie. Sie gehen aber bereits nach kurzer Lagerung verloren. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass immer mehr Verbraucher ihr Mehl selbst zu Hause herstellen. Für eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist selbst gemahlenes Mehl sehr empfehlenswert. Gerade für Gluten-Allergiker ist eine eigene Getreidemühle eine sehr gute Wahl. Man kann mit ihr aus Mais und Reis sehr preiswert und glutenfrei Mehl mahlen. Auch Ärzte empfehlen Vollkornprodukte wegen ihres hohen Belaststoffgehaltes. In den Randschichten des Korns sind überwiegend die Ballaststoffe enthalten. Diese sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Daher ist es ein Vorteil sein Vollkornmehl preiswerter herzustellen. Man kann mit einer Getreidemühle die Menge an Mehl herstellen, die man zum Beispiel zum Backen benötigt. Darüber hinaus kann man mit einer Getreidemühle auch von feinem Mehl bis grobes Mehl verschiedene Arten herstellen.
Es stellt sich unter anderem die Frage, ob man mit einer Getreidemühle auch Gewürze mahlen kann. Diesbezüglich lässt sich sagen, dass eine Getreidemühle keine Gewürzmühle ist. Man sollte die Getreidemühle nicht für reines Gewürzmahlen verwenden. Die Gewürze können nichtsdestotrotz mitvermahlen werden. In der Regel sagt man ca. eine Handvoll auf eine Trichterfüllung. Wer eine Mühle zum Mahlen von Gewürzen gebrauchen möchte, sollte auf eine Gewürzmühle oder einem Mörser zurückgreifen. Beinahe alle Mahlwerke der Getreidemühlen sind dafür nicht ausgelegt und würden auf diese Weise an Reib- und Schneidbarkeit verlieren.
Eine passende Getreidemühle zu finden ist eine schwierige Wahl, zumal es sehr viele gute Modelle auf dem Markt gibt. Eine Getreidemühle ist eine Anschaffung fürs Leben und sollte deshalb mit Bedacht gewählt werden. Wir achten ausgesprochen auf gute Qualität. Getreidemühle-Test möchte ihnen mit den folgenden Kriterien bei Ihrer Wahl behilflich sein.

Material des Gehäuses

Das Gehäusematerial besteht aus Holz Edelstahl oder Kunststoff. Viele bevorzugen Getreidemühlen mit Holzgehäuse. Sie sind in ihrem Erscheinungsbild sehr dekorativ. Die am häufigsten eingesetzten Holzarten sind Buche, Wildkirsche, Ahorn oder Linde. Sie sind in der Regel mit einem unweltfreundlichen Leinölfirnis behandelt. Gehäuse aus Kunststoff sind pflegeleichter und hygienischer. Sie werden so sicherlich das passende Modell für Ihre Küche finden.

Elektrische oder handbetriebene Getreidemühle

Wenn Sie kleine Mengen Getreide mahlen wollen oder die Mühle an einem Ort ohne Strom gebrauchen wollen, sind Sie vermutlich am besten mit einer Handmühle bedient. Wer außerdem nachhaltig und ökologisch denkt, wird sich vermutlich für eine handbetriebene Getreidemühle entscheiden. In allen anderen Fällen, zum Beispiel Familien mit großem Mehl-Bedarf, lohnt sich eine elektrische Mühle, da der Zeitaufwand ist so viel geringer ist. Diese sind meist aber je nach Ausstattung kostenintensiver. Sie besitzen einen leistungsfähigen Industriemotor und es wurde ein hoher Kupferanteil verarbeitet, um eine Erhitzung des Getreideguts zu vermeiden. Die Motoren sind mit ihren durchschnittlichen 70 Dezibel deutlich leiser als früher. Bei der Feineinstellung können in der Regel knapp 150g Getreide pro Minute gemahlen werden.

Stein- oder Stahl-Mahlwerk?

Es gibt Getreidemühlen mit Steinmahlwerk und Stahlmahlwerk. Sie haben eins gemeinsam, sie benutzen ein reibendes und schneidendes Prinzip.
Ein Vorteil des Stahlmahlwerks ist, dass man mit diesem Mahlwerk auch ölhaltige Saaten, wie zum Beispiel Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkerne etc. problemlos mahlen kann. Das Stahlmahlwerk lässt sich in der Regel auch einfacher reinigen als das Steinmahlwerk. Man kann aber oft kein feines Mehl damit herstellen. Die Feinheitsgrade reichen von grob bis mittelfein. Wenn mit der Zeit die Kanten des Mahlwerks ihre Schärfe verlieren, kann man sie mit wenigen Handgriffen ausbauen und ersetzen.
Unter den Steinmahlwerken gibt es den so genannten Magnesiazement. Diese Mahlsteine sind selbstschärfend und behalten ihre Mehlfeinheit während ihrer gesamten Lebensdauer. Viele Hersteller verwenden einen verdichteten, sehr langlebigen und robusten „Kunst“-Stein, den so genannten Korund-Keramik oder auch Edelkorund genannt. Keramik-Malwerke sind unempfindlicher, stabiler und leichter. Manche Hersteller verwenden einen sorgfältig ausgesuchten Naturstein aus Granit. Dieser ist gänzlich natürlich gewachsen und frei von Zusätzen. Diese Mühlen aus Naturstein sind meist auch teurer. Des Weiteren sind diese Mahlwerke empfindlicher und ihre Steinoberfläche muss regelmäßig nachbearbeitet und geschärft werden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass man mit Steinmahlwerken feineres Mehl mahlen kann.